Bei null anfangen — die Mathematik-Grundlagen, die du brauchst, bevor alles andere kommt
Ein Graph ist ein Bild einer Funktion. Von links nach rechts verläuft die Eingabe (x); von unten nach oben die Ausgabe (y bzw. f(x)). Um einen Wert abzulesen, suchst du deine Eingabe am unteren Rand, gehst senkrecht zur Kurve und liest dann die Höhe ab. Diese Höhe ist die Ausgabe.
Die Form erzählt eine Geschichte. Wo die Kurve nach oben verläuft, während du dich nach rechts bewegst, ist die Funktion steigend; wo sie nach unten verläuft, ist sie fallend. Ein hoher Punkt, an dem sie vom Steigen ins Fallen übergeht, ist ein Hochpunkt; ein tiefer Wendepunkt ist ein Tiefpunkt.
Ein Graph kann das Höhenprofil einer Wanderung sein: Die Entfernung verläuft von links nach rechts, die Höhe verläuft von oben nach unten. Wo der Weg ansteigt, steigt die Kurve (steigend); wo er in ein Tal abfällt, fällt die Kurve (fallend). Der Gipfel ist ein Hochpunkt; die tiefste Senke ist ein Tal — genau die Wendepunkte des Graphen.
▶ Einen Graphen lesen